Die wachsende Begeisterung für Online-Poker

Poker gehörte schon immer zu den beliebtesten Glücksspielen. Wurde es einst vor allem in schummrigen Hinterzimmern gespielt, ist Poker seit einigen Jahren wirklich salonfähig geworden. Kein Wunder also, dass Poker auch zu den beliebtesten Online-Glücksspielen gehört.

Neuerdings zeigt sich allerdings das Phänomen, dass auch immer mehr Frauen Poker spielen. Das hat vor allem zwei Gründe. Einerseits beschäftigen sich neuerdings zunehmend sehr junge Menschen intensiv mit dem Poker-Spiel, unter ihnen auch viele junge Frauen. Andererseits brauchen Frauen nicht mehr ins Casino gehen, um Poker zu spielen, weil es zahlreiche Möglichkeiten gibt, das Spiel online zu trainieren und zu spielen.

Dabei ist es noch nicht all zu lange her, dass das Poker-Spiel fest in Männerhänden war. Frauen wurden an professionellen Casinotischen selten zugelassen. Neuerdings ist dies allerdings anders und Frauen überraschen nicht nur mit ihrer Präsenz, sondern auch mit ihrer unkonventionellen Spielweise. Denn natürlich kommt es beim Pokern nicht nur auf Strategie und Glück an, sondern auch auf die menschliche Psychologie.

Einerseits verfügen Frauen meist von Natur aus über ein besseres Einfühlungsvermögen, dadurch wird es schwieriger, sie beim Pokern zu bluffen. Allerdings zeigen Studien auch, dass aber auch die Frauen es lieben, selbst zu bluffen. Was Frauen außerdem zugute kommt ist, dass sie sich mehr auf ihre Intuition verlassen.

Dass die Frauen beim Pokern von Männern unterschätzt werden, kann für sie ebenso ein wesentlicher Vorteil sein. Das kommt vor allem jenen Frauen zugute, die relativ aggressiv spielen.

Im Gegenteil zu den Männern reizt die Frauen am Pokerspiel nicht das zwanghafte gewinnen wollen, sondern die geistige Herausforderung. Ist es bei Männern vor allem die Disziplin, die sie beim Pokern schätzen, so ist es für die Frauen die Souveränität.

Da sich nicht nur online sondern auch an den Pokertischen bei internationalen Turnieren zusammenfinden, werden mittlerweile eigene Frauen-Turniere ausgetragen. So auch beispielsweise bei den Unibet Poker Open in Bukarest. Hier ging es aber auch darum, mit alten Rollenmustern aufzuräumen.

So wurde bei den letzten Unibet Open in Bukarest das Ladies Turnier nach der sogenannten Queens Rules Methode gespielt.

Das Queens Rules Project wurde anlässlich des Weltfrauentags ins Leben gerufen. Es geht darum, diverse Kartenspiele mit geänderten Regeln zu spielen, indem nicht wie gewohnt der König die Dame sticht, sondern die Dame (Queen) den König. Es soll dazu dienen, die Machtverhältnisse zwischen Mann und Frau abzubauen und unbewussten Vorurteilen gegenüber den verschiedenen Geschlechtern entgegenzuwirken.

Zurück zum Online-Poker-Markt. Hier ist in den letzten Jahren tatsächlich ein enormer Anstieg an weiblichen Spielern zu beobachten. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Online-Casinos gezielt ihr weibliches Publikum bewerben. Im Gegensatz zu Männern, finden Frauen klassische Online-Casino Games wie Slot-Spiele relativ langweilig. Sofern sich Frauen entscheiden, online für Geld zu spielen, tun sie das häufig nur dann, wenn dies auch mit einer geistigen Herausforderung verbunden ist. Online-Poker ist also gerade deswegen bei Frauen derart beliebt.

In den USA und anderen Ländern haben bereits zahlreiche Frauen im Poker Karriere gemacht und große Geldsummen bei Poker-Turnieren gewonnen. Anders als in Europa sind erfolgreiche Pokerspieler dort gesellschaftlich hoch angesehen und auch als Werbepartner, Referenten, Trainer und Buchautoren gefragt. Hier haben weibliche Pokerspieler in den letzten Jahren stark aufgeholt. Der Markt des Online-Pokers wird durch weibliche Spieler um eine finanzstarke Zielgruppe ergänzt, was dem Pokerspiel an sich und seiner Popularität hilft.

Online-Casinos wie Unibet Poker sind über diese Entwicklung nicht traurig, tut sich doch hier verstärkt eine neue Zielgruppe hervor, die den Online-Poker-Markt aufmischt.